Scannen¶
Eine gute Eingangsqualität spart später Nacharbeit. Empfehlungen für scan-taugliches Material:
Auflösung¶
| Verwendung | Empfehlung |
|---|---|
| Reines Druck-Archiv | 300 dpi |
Mit OCR (noten-verarbeitung) |
mindestens 300 dpi, gerne 400 dpi |
| Bildschirm-Anzeige am Tablet | 200 dpi reicht |
noten-verarbeitung rendert die OCR-Vorlage intern auf 300 dpi (konfigurierbar via ocr.dpi). Ein darunterliegender Eingangsscan in 150 dpi rauscht.
Farbe¶
| Material | Empfehlung |
|---|---|
| Schwarz auf Weiß | Graustufen, 8 bit |
| Mit handschriftlichen Anmerkungen in Farbe | Farbe (24 bit) |
| Mit rotem Archivstempel | Farbe — noten-verarbeitung filtert rote Pixel vor der OCR heraus |
Reine Schwarzweiß-Modi (1 bit) verlieren Anti-Aliasing — OCR-Genauigkeit leidet messbar.
Format¶
- Pro Notensatz eine PDF. Mehrere Stimmen in einer Datei, der Splitting-Algorithmus erkennt die Übergänge anhand der Header.
- Konsistente Seitenausrichtung. Wenn der Scanner gemischt rotiert, vorher
noten-pdf-fix --no-rotate.
Booklets¶
Wenn die Vorlage als A3-Booklet vorliegt (Mittelfaltung), gibt es zwei Wege:
- Booklet komplett auseinandernehmen und alle A3-Blätter scannen. Anschließend
noten-booklet partiturausführen — löst das Booklet automatisch in A4 in der richtigen Reihenfolge auf. - Stimmen einzeln scannen, falls möglich. Aufwändiger im Scan, dafür kein Auflösungs-Schritt nötig.
Im Zweifel auseinandernehmen
Booklets nicht versuchen, in der Mitte aufgeschlagen zu scannen — die Schattenkante in der Mitte stört die OCR und das Format ist krumm.
Vorbereitung am Eingang¶
Bevor ein Scan in noten-verarbeitung läuft, lohnt ein kurzer Sichtcheck:
- Sind alle Seiten in der richtigen Reihenfolge?
- Stehen alle Seiten richtig herum?
- Sind alle Seiten lesbar — keine fehlenden Ränder, kein abgeschnittener Stimmenbezeichnungs-Header?
- Ist das PDF strukturell intakt? (Lässt es sich im Viewer ohne Warnung öffnen?)
Bei Auffälligkeiten: erst noten-pdf-fix, dann weiter.