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Ordnerstruktur

Eine schlanke Ordnerstruktur ist auf Dauer wertvoller als eine clever verschachtelte. Empfehlung:

Notenarchiv/
├── Notensaetze/
│   ├── 0001 - Marsch der Medici/
│   │   ├── 0001 - Marsch der Medici - 00 Direktion.pdf
│   │   ├── 0001 - Marsch der Medici - 01 Flöte.pdf
│   │   └── …
│   ├── 0002 - Bahnfrei-Polka/
│   │   └── …
│   └── …
├── Eingang/
│   └── (Scans, die noch verarbeitet werden müssen)
└── Backup/
    └── (Ausgangsmaterial bei Bedarf)

Warum so?

Ein Ordner pro Notensatz, benannt mit [Nr] - [Titel].
Der Titel hilft beim Browsen, die Archivnummer beim Sortieren. Beim Auflisten erscheinen alle Notensätze automatisch numerisch in Eingangsreihenfolge.
Stimmen flach im Ordner — keine Unterordner pro Instrumentenfamilie.
Bei 12–20 Stimmen pro Notensatz wäre eine Unterordnerstruktur Overhead ohne Nutzen. Der Code-Präfix sortiert die Dateien ohnehin in Partiturreihenfolge.
Eingang/ als Wartezimmer.
Frische Scans landen hier, bis du sie mit noten-verarbeitung aufgearbeitet hast. Hält das Archiv selbst sauber.
Keine Genres / Schlagwörter im Ordnernamen.
Verlockend, aber Genre-Zuordnungen sind subjektiv und ändern sich. Such-Tools (Volltextsuche, fzf, oder eine separate Datenbank/Tabelle) sind robuster.

Cloud / Sync

Notenarchiv/ liegt typischerweise in einem Cloud-synchronisierten Ordner (Nextcloud, Dropbox, OneDrive, Syncthing) — so haben mehrere Notenwarte denselben Stand und alles ist automatisch gesichert.

Vorsicht bei aktiver Bearbeitung

Wenn noten-verarbeitung läuft und Cloud-Sync gleichzeitig den Ordner abräumt, kann das zu unvollständig synchronisierten Stimmen-PDFs führen. Im Zweifel im Eingang arbeiten und erst nach erfolgreichem Durchlauf in den synchronisierten Bereich verschieben.

Stamm-Tabelle

Parallel zur Ordnerstruktur lohnt sich eine separate Liste (Tabelle, Wiki, Datenbank) mit Metadaten, die nicht im Dateinamen stehen: Verlag, Komponist, Schwierigkeitsgrad, letzte Aufführung, Bemerkungen. Die Verbindung zur PDF läuft über die Archivnummer.